Italien: Das Land des ewigen Aschenputtels.

Von Elisa CUTULLE’


Italien kann viele Rekorde vorweisen, unter anderem, leider, auch negative Rekorde. Wenn man bedenkt dass man sich heutzutage in einer sehr technologischen Epoche befindet, empfindet es man als besonders störend dass Frauen weiterhin sich negativ auszeichnen. 41.7% der Männer sind regelmäßige Internetbenutzer, Frauen hingegen erreichen die Quote von nur 21.5%.

Schon 1996 bis 1999 wurde im Rahmen einer europäischen Forschung das Verhalten italienischer Frauen gegenüber der modernen Technologien analysiert und das im Vergleich zu französischen und englischen Frauen. Einer der ausschlaggebenden Unterschiede scheint die Art des ersten Kontaktes zu sein. Jungen bzw. Männer, spielen viel eher am Computer. Warum sind Frauen aber so uninteressiert? Müsste man Computerspiele entwickeln, wie Purple Moon von Brenda Laurel macht, die zum exklusiven Gebrauch der Mädchen bzw. Frauen dienen? Ist dieser grundliegende und basierende Unterschied als unankämpfbarer Gender Gap zu betrachten? Mara Benetti und Vittoria Goddard meinem dass die Technologie heutzutage ein Synonym des Agieren des Mannes geworden ist und dass Frau sein technologischer Inkompetenz gleich sei.

Es mag wahrscheinlich von den Idealen abhängen die den Frauen vorgekaugelt werden. Seit 1992 werden Fernsehserien zu einer Art „Metafernsehen": eine Sendung die andere Sendungen, Leben und Lebensweisen analysiert. Da das Fernsehen in den Italienischen Familien weder fehlt noch wegzudenken ist, erscheint es mehr als natürlich die Lebensweisen der italienischen Frau anhand der weitgehend angebotenen Programme zu analysieren.

Serien, sowie anderen Sendungen bringen immer wieder das Konzept der Hochzeit, der festen Beziehung und der definierten sozialen Stellung wieder. Ein klassisches Exempel ist die Serie „Elisa di Rivombrosa" die mehr als 10 Millionen Zuschauer gefesselt hat. Die Geschichte war nicht besonders einfallsreich: ein armes Mädchen aus dem Volke verliebt sich in den reichen Edelmann, bekommt am Ende selbst einen Titel und gebärt dem Lieben ein Kind.

Obwohl die Hochzeiten in den letzten Zeiten sehr zurückgegangen sind, bleibt, so Maria Rosaria Porfido, das Kinderkriegen bei vielen Italienischen Frauen im positiven Rahmen: 79% empfindet es als angenehm zu erfahren schwanger zu sein; 89% erküren zu ihrem schönsten Moment wenn das erste Kind auf die Welt kommt währen es 76% dem Stillen gewähren.

Die Hochzeit scheint eher nicht sehr aus Liebesgründen stattzufinden: es ist eher ein Ausweg aus der patriarchalischen Familie. In eine andere patriarchalische Familie wieder rein. Denn der Italienische Mann sucht weiterhin die brave Ehefrau die Zuhause bleibt: 39% der Männer sind felsenfest überzeugt dass Frauen nicht in der Lage sind mit Macht fertig zu werden, besonders weil diese nicht motiviert genug sind um die eigenen Ziele zu verfolgen und verwirklichen. 25% sagen zudem noch aus dass sie es völlig ausschließen dass eine Frau Präsident werden könnte, außer es handle sich um „nicht weibliche Frauen" wie Letizia Moratti oder Nilde Iotti.

Das Image das aber von den Medien wiedergebracht wird ist völlig anders: die Frauen sind sexy und müssen sexy erscheinen, anscheinend aber nur im Kasten, sei es der Fernseher oder die eigenen vier Wände.

Müssen wird das dritte Jahrtausend abwarten damit die Karrierefrau in Italien, nicht weiterhin als seltenes Biest angesehen wird?

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